Pater Konrad Rapp

Das verstorbene HgA Ehrenmitglied Hubert Mäntele widmete sich 1991 dem Chinamissionar Pater Konrad Rapp:

(Elztäler Wochenbericht Nr. 27 vom 4. Juli 1991, abgedruckt in Hubert Mäntele: Spurensuche im Kleinen. Menschen, Geschehnisse und Geschichten im Blickfeld der Zeitläufe, Elzach 2002. Vorhanden in der Bibliothek des Museums Elzach)

 

Konrad Rapp wurde 1896 als Kind von Hutmacher und Ratsschreiber Friedrich Rapp und Maria Rapp, geb. Volk geboren.

Er lebte ein bewegtes Leben und fand einen grausamen Tod.  Konrad Rapp nahm am Ersten Weltkrieg teil, studierte Theologie und wurde 1925 als Missionar nach Korea gesandt, später wirkte er in der Mandschurei, heutiges China.

 

Der Benediktiner Rapp kam unter grausamen Umständen am 5. Juni 1932 in Tairyongtong durch japanische Soldaten ums Leben. Die Untersuchung stellt qualvolle Misshandlungen fest und erwähnt 35 Bajonettstiche und zwei Gewehrschüsse, denen er im Alter von 36 Jahren zum Opfer fiel.

 

Nachfolgend sind einige Briefe und Schreiben veröffentlicht, die das Missionarsleben Konrad Rapps und die Umstände seiner Ermordung  zeigen.

 

 

 

Brief Konrad Rapps an seine Schwester aus Täryongtong vom 3.3.1930

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seite 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seite 2

 

Bericht über die bestialische Hinmordung des Propraefecten R.P. Konrad Rapp am Abend des 5. Juni 1932

 

6 Seiten

 

Brief des Apostolischen Präfekten und Bischofs Theodor Breher vom 25. Juni 1932, in dem er seine Trauer der Familie zum Ausdruck bringt.